Aktuelles

Side-Event beim Menschenrechtsrat in Genf

Side-Event Philippinen 34. Menschenrechtsrat GenfAm 15. März 2017 hat das Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen im Rahmen der 34. Sitzung des UN Menschenrechtsrates in Genf zusammen mit seinen Mitgliedern, der Vereinten Evangelischen Mission, Misereor, Brot für die Welt sowie dem Weltrat der Kirchen, Franciscans International und anderen internationalen Organisationen eine Veranstaltung zu der extrem besorgniserregenden Menschenrechtssituation in den Philippinen durchgeführt.

Angesichts der anstehenden Auswertung der Menschenrechtssituation in den Philippinen im Rahmen des Universellen Periodischen Überprüfungsverfahrens durch den Menschenrechtsrat (universal periodic review) stellte das Aktionsbündnis in Genf seinen aktuellen Menschenrechtsbericht vor.

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Podiumsdiskussion "Menschenrechte, nein danke?" am 22.3. in Berlin

Wie ist die Politik der Regierung Duterte einzuschätzen? Verabschieden sich die Philippinen von internationalen Menschenrechtsstandards? Driften sie gar in eine neue Diktatur ab? Drohen Gewaltkonflikte erneut zu eskalieren? Wie kann die scheinbar große Zustimmung zu der harschen Politik in der philippinischen Bevölkerung erklärt werden? Wie positionieren sich die Kirchen gegenüber Duterte? Und welche Einfluss-möglichkeiten hat deutsche und europäische Menschenrechtspolitik überhaupt noch angesichts der au-ßenpolitischen Alternativen mit Ländern wie China, deren Angebote zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit an keine Bedingungen geknüpft sind?

Podiumsdiskussion mit:

Begrüßung: Prälat Dr. Karl Jüsten, katholischer Vorsitzender der GKKE, Berlin
Eingangsimpuls: Bischof Reuel Marigza, United Church of Christ in the Philippines (UCCP), Manila

Es diskutieren:
- Melita Sta. Maria-Thomeczek, Botschafterin der Republik der Philippinen, Berlin
- Bärbel Kofler MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Berlin
- Dr. Nymia Pimentel, Executive Director von PhilRights, Manila
- Johannes Icking, Koordinator Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP), Köln

Ort: Dienststelle des Bevollmächtigten der EKD, Charlottenstr. 53/54, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Zeit: 22. März 2017, ab 18 Uhr

Um eine Anmeldung wird bis zum 15.3. gebeten.

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Aktionsbündnis präsentiert Menschenrechtsbericht zu den Philippinen

Köln, 8.2.2017 - Tausende Tote im blutigen Krieg gegen die Drogen, eine durch Morde und Kriminalisierung bedrohte Zivilgesellschaft und ein Klima fast absoluter Straffreiheit zeichnen die Menschenrechtslage in den Philippinen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP) vorgelegt hat. Anlässlich des bevorstehenden dritten Universellen Periodischen Überprüfungsverfahrens der Philippinen durch den UN Menschenrechtsrat stellt das Bündnis fest, dass wichtige Empfehlungen, die während der letzten Überprüfung 2012 an das Land gerichtet wurden, nur mangelhaft oder gar nicht umgesetzt wurden.

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Aktionsbündnis präsentiert Menschenrechtsbericht zu den Philippinen

AMP Menschenrechtsbericht CoverTausende Tote im blutigen Krieg gegen die Drogen, eine durch Morde und Kriminalisierung bedrohte Zivilgesellschaft und ein Klima fast absoluter Straffreiheit zeichnen die Menschenrechtslage in den Philippinen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP) vorgelegt hat. Anlässlich des bevorstehenden dritten Universellen Periodischen Überprüfungsverfahrens der Philippinen durch den UN Menschenrechtsrat stellt das Bündnis fest, dass wichtige Empfehlungen, die während der letzten Überprüfung 2012 an das Land gerichtet wurden, nur mangelhaft oder gar nicht umgesetzt wurden.

AMP - Menschenrechtsbericht Philippinen

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AMP fordert philippinischen Kongress auf, die Todesstrafe nicht wieder einzuführen

Das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen fordert die Mitglieder des 17. Kongresses der Philippinen auf, die Todesstrafe nicht wiedereinzuführen. Das Repräsentantenhaus will das entsprechende Gesetz noch vor der Weihnachtspause verabschieden. Wir lehnen die Todesstrafe unter allen Umständen und in allen Fällen ab. Wir betrachten die Anwendung der Todesstrafe als eine Verletzung des Rechts auf Leben und Freiheit von grausamer, unmenschlicher oder entwürdigender Bestrafung. Die Erfahrung in den Philippinen vor der Abschaffung der Todesstrafe 2006 und auch weltweit zeigt, dass die Todesstrafe nicht nur ungeeignet ist, von der Begehung von Straftaten abzuschrecken. Sie ist auch eine ungerechte Strafe, die unverhältnismäßig oft gegen Arme verhängt wird.

Brief an die Mitglieder des philippinischen Kongresses zur geplanten Wiedereinführung der Todesstrafe

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